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OWL 115 - Kreis Lippe und krz gewinnen eCity NRW Award 2007 |
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Das Projekt "OWL115 - Einfach mehr Service" ist im Rahmen des Fachkongresses für Verwaltungsmodernisierung "e-nrw" in Düsseldorf mit dem von der Landesregierung und der Behörden Spiegel Gruppe verliehenen "eCity NRW Award 2007" ausgezeichnet worden. Der Kreis Lippe und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) wurden dafür in der Kategorie "Bestes Konzept D115" geehrt. Im Rahmen des Projektes "D115" soll auf Initiative der Bundesregierung in den kommenden Jahren nach und nach eine bundesweite einheitliche Behördenrufnummer "115" eingerichtet werden.
"Nach dem Vorbild von 110 und 112 wollen wir den Zugang zur Verwaltung für unsere Bürger an einer Stelle bündeln und ihn so gestalten, dass er den Bedürfnissen der Menschen entspricht", so Landrat Friedel Heuwinkel bei der Preisverleihung. Als eine der Pilotregionen will sich der Kreis Lippe mit dem Projekt "OWL115 - Einfach mehr Service" frühzeitig als bürger- und kundenorientierte Kommunalverwaltung positionieren. Mit dem Projekt "OWL 115" setzt der Kreis Lippe seine Initiativen um nachhaltige Entbürokratisierung und eine verstärkte Kundenorientierung weiter fort. Mit einer großen Zahl von Vorschlägen hatte er frühzeitig die Modellregion Ostwestfalen Lippe mitgeprägt. Als Ergebnis zweier umfassender Aufgabenkritiken hat der Kreis nicht nur die eigene Verwaltung nachhaltig verschlankt, sondern auch die kreisangehörigen Kommunen in Millionenhöhe entlastet. "So erfüllt der Kreis Lippe bereits heute viele der Kriterien, die zu mehr Bürger- und Kundennähe führen und Voraussetzung für die Einführung einer einheitlichen Behördenrufnummer sind", berichtet BUS-Verwaltungs- und Projektleiter Thomas Wolf-Hegerbekermeier. "Ein wichtiges Element ist dabei unser Bürger- und Unternehmerservice (BUS), mit dem wir bereits jetzt das Prinzip einer einheitlichen Anlaufstelle umgesetzt haben." Weitere Kriterien des 115-Gedankens sind eine dauerhafte Erreichbarkeit der Verwaltung über die bloßen Dienststunden hinaus und eine unmittelbare Beratung am Telefon, die über bloße Vermittlung weiterer Ansprechpartner - auch in anderen Behörden und Institutionen - hinausgeht. Dafür erforderlich ist auch eine behördenübergreifende Wissensdatenbank, in der die Dienstleistungen der teilnehmenden Einrichtungen hinterlegt und für ein künftiges OWL-Servicecenter direkt abrufbar sind. "Die technischen Voraussetzungen für eine solche Lösung liegen vor", bekräftigt krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch. Mit einer Studie zur möglichen Umsetzung der 115-Strategie hatten der Kreis Lippe und das krz bereits den diesjährigen eGovernment-Preis der Bundesregierung in der Kategorie beste Bürger- und Kundenorientierung gewonnen. Als nächsten Schritt gilt es, die deutschlandweit ausgewählten Pilotregionen miteinander zu vernetzen, um so ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen zur Einführung der Behörden-Rufnummer 115 zu gewährleisten.
Als Preisträger des diesjährigen eCity NRW Awards haben sie mit ihrem Konzept "OWL 115 - Einfach mehr Service" gezeigt, wie die Umsetzung einer Behördenrufnummer auf kommunaler Ebene funktionieren kann (von links): BUS-Verwaltungsleiter Thomas Wolf-Hegerbekermeier, Landrat Friedel Heuwinkel und krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch.
(November 07)
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