Auto und Motorrad
Carsharing - Vier starke Argumente fürs Autoteilen
Die Zahl der Autos auf deutschen Straßen wächst stetig. Allein in NRW nahm der Anteil der gemeldeten Pkw seit 1990 um rund 18 Prozent zu. Dabei bewegen die meisten privaten Haushalte ihren Wagen mal gerade eine Stunde am Tag. Ökonomischer Irrsinn. Als Alternative bietet sich an, ein Auto gemeinschaftlich zu nutzen.
So halten es bereits mehr als 116.000 Kunden in rund 260 Städten. „Carsharing ist einfach, bequem, kostengünstig und umweltfreundlich“, lobt die Verbraucherzentrale NRW das geteilte Auto anlässlich der „Europäischen Woche der Mobilität“ vom 16. bis 22.09.2008.
Einfach: Wer sich fürs Carsharing erwärmt, kann mit einem Anbieter einen Vertrag schließen oder Mitglied in einem Verein werden. Fast immer haben die Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen. Buchen lassen sich die Autos – per Telefon oder übers Internet – jeden Tag rund um die Uhr, und das in der Regel sowohl stunden- als auch tage- und wochenweise. Abgerechnet wird nach einem kombinierten Zeit-/Kilometertarif. Beispiel: Ein Anbieter verlangt für einen Kleinwagen 1,90 Euro pro Std. und 26 Cent pro km. Bei 3 Std. Nutzung für eine Fahrt von 25 km sind das am Ende 13,85 Euro.
Bequem: An vielen Stationen kann der Kunde wählen zwischen Kleinwagen und Autos mit größerem Platzangebot. An größeren Stationen stehen sogar Cabrios, Transporter und Kleinbusse für die Großfamilie. Für alle Autos gilt: Steuer und Versicherung zahlt der Anbieter. Der kümmert sich auch um Reparaturen, Wartung und Reinigung. Getankt wird meist bargeldlos mit einer mitgeführten Tankkarte. Wer gleichwohl mal eine Füllung vorstrecken muss, bekommt sie mit der nächsten Rechnung erstattet. Denn die Spritkosten sind bereits enthalten.
Kostengünstig: Egal, ob ein Auto rollt oder steht: Es kostet. Wertverlust, Versicherung und Steuer verteilen sich jedoch auf 30 bis 35 Nutzer. Der Verzicht aufs eigene Auto lohnt für alle, die weniger als 10.000 km im Jahr fahren und den Pkw nicht jeden Tag benötigen.
Umweltfreundlich: Carsharer können sich den Wagen aussuchen, der für die jeweilige Anforderung optimal ist: den Kleinwagen für die City, den Kombi für Familien-Touren oder den Großeinkauf. Positiver Effekt: Größere Autos, aus deren Auspuff mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) strömt, rollen nur, wenn es wirklich erforderlich ist. Eigenes Auto unverzichtbar: Bleibt der eigene Pkw unverzichtbar, dann empfiehlt sich, beim Kauf Autoklasse, Größe und Ausstattung nicht nach dem maximalen, gelegentlichen Bedarf, sondern nach den jeweils typischen Erfordernissen im Alltag auszurichten. Auch kann es ratsam sein, den Umstieg auf alternative Kraftstoffe und Antriebe (Erdgas, Flüssiggas, Agro-Kraftstoffe, Hybrid-Pkw) in Erwägung zu ziehen.
Weitere Hinweise bietet die kostenlose Broschüre „Carsharing“ in Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Informationen zu Kraftstoffen und Antrieben hat die Verbraucherzentrale in der unentgeltlichen Broschüre „Klimafreundlich automobil“ sowie unter www.vz-nrw.de/klimafreundlich-automobil zusammengestellt.
(Lippeportal Oktober 2008)
Einfach: Wer sich fürs Carsharing erwärmt, kann mit einem Anbieter einen Vertrag schließen oder Mitglied in einem Verein werden. Fast immer haben die Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen. Buchen lassen sich die Autos – per Telefon oder übers Internet – jeden Tag rund um die Uhr, und das in der Regel sowohl stunden- als auch tage- und wochenweise. Abgerechnet wird nach einem kombinierten Zeit-/Kilometertarif. Beispiel: Ein Anbieter verlangt für einen Kleinwagen 1,90 Euro pro Std. und 26 Cent pro km. Bei 3 Std. Nutzung für eine Fahrt von 25 km sind das am Ende 13,85 Euro.
Bequem: An vielen Stationen kann der Kunde wählen zwischen Kleinwagen und Autos mit größerem Platzangebot. An größeren Stationen stehen sogar Cabrios, Transporter und Kleinbusse für die Großfamilie. Für alle Autos gilt: Steuer und Versicherung zahlt der Anbieter. Der kümmert sich auch um Reparaturen, Wartung und Reinigung. Getankt wird meist bargeldlos mit einer mitgeführten Tankkarte. Wer gleichwohl mal eine Füllung vorstrecken muss, bekommt sie mit der nächsten Rechnung erstattet. Denn die Spritkosten sind bereits enthalten.
Kostengünstig: Egal, ob ein Auto rollt oder steht: Es kostet. Wertverlust, Versicherung und Steuer verteilen sich jedoch auf 30 bis 35 Nutzer. Der Verzicht aufs eigene Auto lohnt für alle, die weniger als 10.000 km im Jahr fahren und den Pkw nicht jeden Tag benötigen.
Umweltfreundlich: Carsharer können sich den Wagen aussuchen, der für die jeweilige Anforderung optimal ist: den Kleinwagen für die City, den Kombi für Familien-Touren oder den Großeinkauf. Positiver Effekt: Größere Autos, aus deren Auspuff mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) strömt, rollen nur, wenn es wirklich erforderlich ist. Eigenes Auto unverzichtbar: Bleibt der eigene Pkw unverzichtbar, dann empfiehlt sich, beim Kauf Autoklasse, Größe und Ausstattung nicht nach dem maximalen, gelegentlichen Bedarf, sondern nach den jeweils typischen Erfordernissen im Alltag auszurichten. Auch kann es ratsam sein, den Umstieg auf alternative Kraftstoffe und Antriebe (Erdgas, Flüssiggas, Agro-Kraftstoffe, Hybrid-Pkw) in Erwägung zu ziehen.
Weitere Hinweise bietet die kostenlose Broschüre „Carsharing“ in Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Informationen zu Kraftstoffen und Antrieben hat die Verbraucherzentrale in der unentgeltlichen Broschüre „Klimafreundlich automobil“ sowie unter www.vz-nrw.de/klimafreundlich-automobil zusammengestellt.
(Lippeportal Oktober 2008)


