Augustdorf

Landrat und britische Streitkräften sprechen über Sperrzeiten

Reden statt schreiben
Es geht um die zivile Mitnutzung der Straßen im Bereich des Truppenübungsplatzes der Senne, der vor allem von den britischen Streitkräften genutzt wird. Vor allem Berufspendler und Radfahrer nutzen gerne die Panzerring- und Durchgangsstraßen, um weitere Wege um den Truppenübungsplätze herum abzukürzen. Über eine solche zivile Nutzung ging es jetzt im Gespräch von Landrat Friedel Heuwinkel mit Ian Grant, dem Verbindungsoffizier der britischen Streitkräfte. "Es ist immer besser, Auge in Auge die Dinge zu besprechen, für die wir eine Lösung suchen", so der Landrat.
 Vor dem Hintergrund längerer Sperrzeiten der Senne im vergangenen Jahr hatten die Anrainerkommunen Augustdorf, Schlangen, Bad Lippspringe, Hövelhof und Schloss Holte-Stukenbrock darauf gedrängt, die Senne für zivile Nutzung nicht mehr als unbedingt nötig einzuschränken. "Wir schätzen die Anwesenheit der britischen Streitkräfte in der Region und freuen uns über den durchweg freundschaftlichen Dialog, den wir bisher immer geführt haben", betont Heuwinkel im Gespräch mit Ian Grant. Der britische Verbindungsoffizier erklärte, dass die neuen Sperrzeiten umgehend mitgeteilt würden, sobald die Übungspläne der britischen Streitkräfte erarbeitet worden seien. "Im Übrigen werden wir das Thema noch einmal am 13. Februar mit allen Anrainerkommunen erörtern", so Ian Grant. Zu diesem Gespräch sei auch der Kreis Lippe eingeladen.


Der Verbindungsoffizier der britischen Streitkräfte in der Region Ian Grant und Landrat Friedel Heuwinkel diskutieren über die Sperrzeiten für die Senne.

(Februar 2008)